Anreize zur Flexibilisierung des Stromsystems schaffen.

Das Vergütungssystem des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) setzt keine Anreize, um Strom zu speichern. So behindert die Härtefallregelung im EEG die Entwicklung und den Einsatz von Speicherlösungen, da erneuerbarer Strom auch dann vergütet wird, wenn er gar nicht verbraucht oder in das Netz eingespeist werden kann. Diese Regelung gilt es zu überarbeiten, um Anreize für Stromspeicher zu schaffen.

Nach Paragraph 15 EEG (Härtefallregelung) werden die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen entschädigt, wenn sie die Stromeinspeisung wegen eines Netzengpasses reduzieren müssen. Die Höhe dieser Entschädigung liegt bei 95 bis 100 Prozent der entgangenen Einnahmen. Das ist volkswirtschaftlich nicht sinnvoll. Anstelle dessen müssen Anreize geschaffen werden, um den überschüssigen Strom zu speichern. Dies kann über eine schrittweise Reduzierung der Entschädigungen erreicht werden. Eine solche Richtungsentscheidung sollte Eingang in das Weißbuch "Ein Strommarkt für die Energiewende" finden und bei der nächsten Novelle des EEG berücksichtigt werden.

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Eckpunkte Papier