Markteinführung von erneuerbarem Wasserstoff und Methan bis 2022 sicherstellen.

Um eine breite Markteinführung von Power to Gas bei wirtschaftlichem Anlagenbetrieb zu ermöglichen, sind politisch flankierte Maßnahmen notwendig. Dazu gehört die zügige Umsetzung der Mehrfachanrechnung erneuerbarer Gase im Kraftstoffmarkt im nationalen Recht. Nur so wird es gelingen, bis zum Jahr 2022 Power-to-Gas-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 1.000 MW in Deutschland aufzubauen und die damit verbundenen industrie- und energiepolitischen Chancen zu nutzen.

Die EU-Richtlinie über Infrastruktur für alternative Kraftstoffe stellt unter anderem Mindestanforderungen für die Errichtung einer solchen Infrastruktur. Im Zuge der Umsetzung der Richtlinie müssen die Mitgliedsstaaten bis November 2016 einen Strategierahmen für die Marktentwicklung von alternativen Kraftstoffen im Verkehrsbereich und für den Aufbau der entsprechenden Infrastruktur entwickeln.

In dem Strategierahmen sollte der Gesetzgeber klar die Bedeutung fortschrittlicher Kraftstoffe wie Wasserstoff und Methan aus dem Power-to-Gas-Verfahren herausstellen und die Markteinführung von Power to Gas durch geeignete Rechtsvorschriften und gezielte Fördermaßnahmen unterstützen.

Weitere Informationen:

Standpunkt: Neue EU-Richtlinien zu Kraftstoffen

Positionspapier Biokraftstoffe

Stellungnahme zum BImSchG

Eckpunkte Papier