Megawatt

1 Megawatt = 1.000.000 Watt.

Die Leistung von Kraftwerken und Turbinen zur Stromerzeugung wird typischerweise in Megawatt angegeben.

Methan

Methan (CH4) ist ein farbloses und geruchloses Gas, das zu den Treibhausgasen gehört. Seine Treibhauswirkung ("global warming potential") ist 21mal so stark wie die von Kohlendioxid. Die wichtigsten Methanquellen sind fossile Brennstoffe, Kohlegruben (Grubengas) und die Methan-Gärung in Mülldeponien (Deponiegas), Kläranlagen (Klärgas) sowie bei der anaeroben (sauerstofffreien) Vergärung von organischem Material (Biogas).

Minutenreserve

Vorgehaltende Leistung eines Erzeugers zur Bereitstellung von Regelenergie.

siehe Regelenergie

Mittellast

siehe Grund- Mittel- und Spitzenlast

Mittelspannung

siehe Höchst- Hoch- Mittel- und Niederspannungsnetz

Mobilitätsmanagement

Der Begriff Mobilitätsmanagement bezeichnet verkehrspolitische Maßnahmen (insbesondere Information, Beratung und Koordination), die das Ziel haben die negativen Auswirkungen von Individualverkehr und öffentlichem Verkehr zu senken.

Must-run-Kapazität

Von Netzbetreiber ausgewähltes im Allgemeinen konventionelles Kraftwerk, dass in einem definierten Zeitraum im Betrieb bleiben muss, um den Netzbetrieb durch Bereitstellung von Systemdienstleistungen zu gewährleisten.

(n-1)-Kriterium

Durch stetige Vorhaltung der nötigen Versorgungsanlagen in Erzeugung, Transport und Verteilung bleibt bei Ausfall eines beliebigen Betriebsmittels (Elektrizitätsleitung, Transformator, Kraftwerk) die Versorgungssicherheit weiterhin für alle angeschlossenen Netzkunden gewährleistet.

Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe sind land- und forstwirtschaftlich erzeugte Produkte (z. B. Holz, Raps, Stroh), die einer Verwendung im Nichtnahrungsbereich zugeführt werden. Verwendung finden sie z. B. als Dämmstoffe, Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten oder als Arzneimittel. Die häufigste Anwendung ist jedoch der Ersatz oder Zusatz von erdölbasierten Kraftstoffen oder die Verbrennung in Heizkraftwerken.

Naturstrom

Naturstrom ist ein anderer Begriff für Strom, der aus den erneuerbaren Energiequellen Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme (Geothermie) sowie - bei erweiterter Auslegung - in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen erzeugt wird.

Man spricht häufig auch von grünem Strom oder Ökostrom.

Negawatt

Negawatt ist ein stehender Begriff für Leistung, die durch Energiesparen und Energieeffizienz verringert wird.

So ist in jedem durchschnittlichen Haushalt ein gewisses Energieeffizienz- und Einsparpotenzial vorhanden, z. B. durch Vermeidung des Stand-by-Betriebs elektrischer Geräte.

Net Transfer Capacity

Maximale Übertragungskapazität an Grenzkuppelstellen.

siehe Grenzkuppelstellen

Nettoengpassleistung

Erzielbare Dauerleistung eines Erzeugers abzüglich Eigenverbrauch, die durch den technisch schwächsten Bestandteil (Engpass) begrenzt wird.

Netzeinspeisung

Unter Netzeinspeisung wird das Einspeisen von Strom aus allen Formen von Kraftwerken / Stromerzeugungsanlagen in das allgemeine Stromnetz verstanden. Im Bereich der erneuerbaren Energien handelt es sich dabei z. B. um Wasserkraftwerke, Solar-, Biomasse- und Windkraftanlagen.

Die Energieversorgungsunternehmen (EVU) sind nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dazu verpflichtet, Strom aus diesen Anlagen nicht nur abzunehmen, sondern ihn auch kostendeckend nach festgelegten Preisen zu vergüten.

Netzengpass

Kleinste maximal mögliche Übertragungsleistung eines Netzabschnittes. Der Netzengpass limitiert damit die Übertragungsleistung des ganzen Netzabschnittes.

Netzentwicklungsplan

Ziel des nationalen Netzentwicklungsplans ist es, geeignete Maßnahmen zur bedarfsgerechten Optimierung, Verstärkung und zum Ausbau des Übertragungsnetzes zu identifizieren, die in den darauf folgenden zehn Jahren für einen sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb erforderlich sind.

Netzfrequenz

Anzahl der Richtungsänderung (Schwingung) pro Sekunde in einem Wechselstromnetzwerk. Europäischer Standard im öffentlichen Stromnetz ist 50 Hz.

Netzknoten

Knotenpunkt der sich durch Verknüpfung zweier oder mehrerer Leitungen an einem Punkt ergibt.

Niederspannung

Siehe Höchst- Hoch- Mittel- und Niederspannungsnetz

Nutzungsgrad

Der Nutzungsgrad ist ein Maß dafür, wieviel von der im Energieträger gespeicherten Energie auch tatsächlich als Nutzenergie verwendet wird. Im Unterschied zum Wirkungsgrad, der nur in einem (optimalen) Betriebspunkt gemessen wird, wird der Nutzungsgrad über einen längeren Zeitraum ermittelt. Der Wirkungsgrad ist deshalb in der Regel höher als der Nutzungsgrad.

Offshore-Windenergie

Offshore-Windenergie ist die Stromerzeugung mit Windenergieanlagen auf See im Gegensatz zur Windenergienutzung an Land (Onshore). Mehr Informationen finden Sie hier.

Onshore-Windenergie

Onshore-Windenergie ist die Stromerzeugung mit Windenergieanlagen an Land im Gegensatz zur Windenergienutzung auf See (Offshore).

Ozon

Ozon (O3) ist ein dreiatomiges Sauerstoff-Molekül. Die größte Bedeutung hat das Vorkommen von Ozon in der Stratosphäre. In diesen höheren Luftschichten dient die Ozonschicht als Filter gegen die UV-Strahlung der Sonne. Ein Großteil dieses schädlichen Anteils der Sonneneinstrahlung wird absorbiert und von der Erdoberfläche ferngehalten.

Ozon bildet sich in der Atmosphäre vor allem auf drei Arten:

(1) Energiereiche Sonnenstrahlung spaltet Sauerstoff-Moleküle in der Stratosphäre in zwei einzelne Atome, die sich jeweils mit einem weiteren Sauerstoff-Molekül zu Ozon vereinigen.

(2) In Erdnähe bildet sich Ozon aus einer Reaktion zwischen Stickstoffdioxid NO2 und Sauerstoff O2 unter dem Einfluss von UV-Strahlung. 

(3) Durch ein Gewitter. Dieses lässt bei seiner Endladung (Wolke mit Erde) durch den elektrischen Strom Ozon entstehen (aber auch Salpetersäure und andere Stoffe).

In höheren Konzentrationen kommt Ozon auch immer häufiger in der bodennahen Luft vor. Unterstützt von der Sonneneinstrahlung bildet es sich dort unter Mitwirkung von Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen und wird u. a. für Erkrankungen der Atemwege sowie für Waldschäden verantwortlich gemacht.

Ozonschicht

Die so genannte Ozonschicht ist eine mit Ozon (O3) angereicherte Schicht in der Stratosphäre, die vergleichsweise hohe Konzentrationen von Ozon (bis ca. 8 ml/m3) enthält und gefährliche UV-Strahlung absorbiert. Die höchste Dichte von Ozon befindet sich in gut 20 km Höhe, der höchste Volumenanteil in ca. 40 km Höhe.

Ökologie

Die Ökologie ist die Lehre vom Haushalt der Natur, die die Wechselwirkungen der Lebewesen untereinander und mit der unbelebten Umwelt untersucht. Im Mittelpunkt steht das Ökosystem, das die funktionelle Einheit von Lebensraum und allen Organismen darstellt.

Ökosteuer

Die Ökosteuer ist als eine Steuer auf den Energieverbrauch eine so genannte Verbrauchssteuer. Die Ökosteuer wird seit Anfang 2000 nach dem "Gesetz zum Einstieg in die ökologische Steuerreform" auf jede Kilowattstunde Strom sowie auf Gas und Öl erhoben.

Photosynthese

Photosynthese ist vereinfacht die Synthese von Kohlendioxid (CO2) und Wasser unter Lichteinwirkung zu "Pflanzenmaterial". Dabei wird Sauerstoff freigegeben. Dieser Prozess verschafft Pflanzen energetische und "strukturelle" Nahrung, die sie zu ihrem Wachstum und zu ihrer Fortpflanzung benötigen.

Nur aufgrund der Photosynthese kann Solarenergie in Biomasse (und somit auch in fossile Energieträger) umgewandelt werden.

Photovoltaik

Technologie zur direkten Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie.

Power to Gas

Die Idee von Power to Gas ist, erneuerbaren Strom in Wasserstoff bzw. Methan umzuwandeln. Das Gas kann in der Gasinfrastruktur transportiert und gespeichert und anschließend in verschiedenen Anwendungsbereichen genutzt werden.

Präqualifikationsanforderungen

Anforderungen der Übertragungsnetzbetreiber an Kraftwerke zur Teilnahme am Regelenergiemarkt.

Primärenergie

Als Primärenergie wird der Energieinhalt von Energieträgern, die noch keiner Umwandlung unterworfen worden sind, bezeichnet. Primärenergieträger sind z.B. fossile Brennstoffe wie Erdgas, Steinkohle und Erdöl, Kernbrennstoffe wie Uran, aber auch regenerative Energiequellen wie Wasserkraft, Sonne und Wind.

Primärenergieträger

Primärenergieträger sind z.B. fossile Brennstoffe wie Erdgas, Steinkohle und Erdöl, Kernbrennstoffe wie Uran, aber auch regenerative Energiequellen wie Wasserkraft, Sonne und Wind.

Als Primärenergie wird der Energieinhalt von Energieträgern, die noch keiner Umwandlung unterworfen worden sind, bezeichnet.

Primärregelenergie

siehe Regelenergie

Primärregelung

Einsatz von Primärregelenergie.

Primärreserve

Vorgehaltende Leistung eines Erzeugers zur Primärregelenergiebereitstellung (siehe auch à Regelenergie).

Pumpspeicherwerk (PSW)

Speicherkraftwerk, das Energie speichert, in dem es Wasser von einem niedrigen Niveau (Unterbecken) auf ein höheres Niveau (Oberbecken) pumpt. Zur Rückumwandlung wird Wasser aus dem Oberbecken abgelassen und die Höhenenergie über Turbinen wieder in Strom umgewandelt.
In vorliegender Studie wird der Begriff Pumpspeicherwerk als Sammelbegriff für Pumpspeicherwerke mit und ohne natürlichen Zufluss verwendet.

Querregelung

Ein Querregler ist ein Transformator mit Querregelfunktion. Über die Querregelfunktion kann die Wirkleistung gesteuert werden (Lastflusssteuerung), indem eine rechtswinklig verschobene Zusatzspannung angelegt wird.

Rationelle Energiebereitstellung

Rationelle Energiebereitstellung bezeichnet die effiziente Umwandlung von Primärenergie in Endenergie und ihre effiziente Verteilung bzw. Lieferung. Dies wird durch Minimierung der Umwandlungsverluste (z. B. durch hohe Kraftwerks-Wirkungsgrade und Kraft-Wärme-Kopplung) sowie durch effizienten Transport und Verkürzung der Transportwege (dezentrale Energieversorgungsstrukturen) erreicht.

Redispatch

Präventiver oder kurativer Eingriff des Übertragungsnetzbetreibers in die Fahrpläne von Kraftwerken, um kurzfristig auftretende Engpässe zu vermeiden oder zu beseitigen.

Redox-Flow-Batterien

Die Redox-Flow-Batterie nutzt chemische Bindungsenergie zur Speicherung elektrischer Energie. Das Besondere ist die Speicherung in flüssiger Form und die Trennung von Wandlungseinheit und Speichereinheit.

Regelenergie

Regelenergie (oder Regelleistung) ist „Ersatz“-Leistung, die bei unvorhergesehenen Ereignissen die Frequenz im Netz konstant hält. Regelenergie umfasst positive (zusätzliche) Energiebereitstellung oder negative (zusätzliche Last, bzw. Reduktion der) Energiebereitstellung.

Die Regelenergie wird in drei Stufen unterteilt:

  • Primärregelenergie muss innerhalb von 30s in vollem Umfang bereitstehen (automatische Aktivierung).
  • Sekundärregelenergie muss für Einzelanlagen innerhalb von 5 min., insgesamt innerhalb von 15 min. abrufbar sein.
  • Tertiärregelenergie (Minutenreserve) muss innerhalb von 15 min für eine Dauer von bis zu 4 x 15 min abrufbar sein.

Reaktionszeit von Batterien

Zeitintervall zwischen Aktivierung und Leistungsabgabe/ -aufnahme von Batterien

Repowering

Ersatz bzw. Aufrüstung bestehender (Wind-) Erzeugungsanlagen durch leistungsstärkere Neuanlagen.

Reserveenergie

siehe Regelenergie

Reserven

Reserven sind die derzeit technisch und wirtschaftlich gewinnbaren Mengen an nicht-erneuerbaren Energierohstoffen.

Residuallast

Last, die nach Abzug der Einspeisung aus erneuerbaren Energien und wärmegeführten KWK-Anlagen durch konventionelle Kraftwerke gedeckt werden muss.

Ressourcen

Ressourcen sind die gegenwärtig nicht wirtschaftlich bzw. technisch nicht gewinnbaren jedoch geologisch nachgewiesenen Mengen an nicht-erneuerbaren Energierohstoffen.

Röhrenkollektor

Der Röhrenkollektor einer Solarkollektor-Anlage - auch Vakuumröhrenkollektor genannt - unterscheidet sich von einem Flachkollektor dadurch, dass ein luftleerer Bereich zwischen Abdeckung und Absorber für eine besonders gute Isolierung sorgt.

Aus diesem Grund hat ein Röhrenkollektor einen ca. 30% höheren Wirkungsgrad als der Standard-Flachkollektor. Wegen des hohen Wirkungsgrades arbeiten Vakuumkollektoren auch bei leicht bedecktem Himmel sehr effektiv.

Rückspeisung

Stromfluss vom Verteilnetz zum Übertragungsnetz.

Schwefeldioxid

Schwefeldioxid ist ein farbloses, schleimhautreizendes, stechend riechendes und sauer schmeckendes, giftiges Gas. Es entsteht vor allem bei der Verbrennung von schwefelhaltigen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Erdölprodukten, die bis zu 4 Prozent Schwefel enthalten. Dadurch trägt es in erheblichem Maß zur Luftverschmutzung bei.

Salzkavernen

Künstlich geschaffene unterirdische Hohlräume infolge des Salzabbaus.

Scheinleistung

siehe Leistung.

Schwachlast

Zeitintervall geringer Stromnachfrage.

Schwarzstartfähigkeit

Fähigkeit eines Erzeugers, unabhängig vom Stromnetz vom abgeschalteten Zustand ausgehend hochzufahren.

Sekundärenergie

Sekundärenergie entsteht durch Umwandlung und unter Energieverlust aus Primärenergie. Es handelt sich dabei um leicht speicherbare / nutzbare bzw. transportierbare Energieformen wie z. B. Koks, Briketts, Strom oder Heizöl.

Sekundärenergieträger

Sekundärenergieträger entstehen aus der Umwandlung bzw. Verarbeitung von den in der Natur auftretenden Primärenergieträgern.

Sekundärregelung

siehe Regelenergie

Sekundärreserve

Vorgehaltende Leistung eines Erzeugers zur Bereitstellung von Sekundärregelenergie.

Sensitivitätsanalyse

Empfindlichkeitsanalyse von Untersuchungsergebnissen, bei der der Einfluss ausgewählter Eingangsparameter (einzeln oder gemeinsam) auf bestimmte Ergebnisgrößen untersucht wird.

Solarenergie

Solarenergie, auch Sonnenenergie, ist die Primärenergie, die von der Sonne auf die Erde eingestrahlt wird. Die von der Atmosphäre, Land und Meer absorbierte Solarenergie verursacht Wind, Wellen, Meeresströmungen, Verdunstung und Niederschläge sowie Pflanzenwachstum.

Von der Solarenergie hängen damit auch alle anderen erneuerbaren Energien (Windenergie, Wasserkraft, Biomasse) außer der Geothermie und der Gezeitenenergie ab. Ein Teil der direkt und diffus auf die Erdoberfläche auftreffenden Solarenergie kann durch direkte Umwandlung in Strom (Photovoltaik) oder Wärme (Solarthermie) genutzt werden.

Solarheizung

Die Solarheizung ist eine Raumheizung, bei der die Wärmeenergie der Sonnenstrahlung genutzt wird. Es wird unterschieden in passive Solarheizungen, die das Gebäude oder Teile davon, etwa den Wintergarten, als Kollektor nutzen, und die aktive Solarheizung. Bei der aktiven Solarheizung wird die in den Sonnenkollektoren erzeugte Wärme für das Brauchwasser und zum Heizen genutzt. Wird sie nicht unmittelbar benötigt, muss die Energie in einem Warmwasserspeicher zwischengespeichert werden.

Solarstrom

Als Solarstrom wird Strom bezeichnet, der mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage aus der Sonneneinstrahlung gewonnen wird.

Solarthermie

Unter Solarthermie (Solarwärme) versteht man die Nutzung von Sonnenenergie  zur Erwärmung von Wasser oder zur Unterstützung der Heizung. Die Wärme der Sonnenenergie durch die Erwärmung eines Speichermediums im Solarkollektor direkt genutzt. Die einfachste Form sind schwarze, wasserführende Kunststoffschläuche als Kollektor.

Die häufigste Art der Nutzung ist die Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung durch Sonnenkollektoren auf Wohnhäusern und Schwimmbädern.

Solarthermische Kraftwerke

Solarthermische Kraftwerke sind Anlagen, die Solarstrahlung in Wärme umwandeln und diese dann in einem konventionellen Kraftwerksprozess mit Dampferzeuger, Turbine, Kondensator und Generator in Strom umwandeln. Dabei wird zwischen Systemen unterschieden, die die Solarstrahlung konzentrieren und solchen, die sie nicht konzentrieren.

Beispiele für konzentrierende Systeme:

  • Parabolrinnen- und Fresnel-Kollektor-Systeme (Farmkraftwerke)
  • Solarturmkraftwerke
  • Dish/Stirling- bzw. Dish/Brayton-Anlagen

Beispiele für nicht konzentrierende Systeme:

  • Aufwindkraftwerke
  • Solarteiche

Solarzelle

Eine Solarzelle ist der Teil einer Photovoltaik-Anlage, in dem solare Strahlungsenergie in Strom umgewandelt wird. Weit verbreitet sind Solarzellen aus dem Halbleitermaterial Silizium (Si). Mehrere Solarzellen werden in der Regel zu einem so genannten Solarmodul (Photovoltaikmodul) zusammengeschlossen.

Spannungsstützung/Spannungsregelung

Die  Netzspannung muss auf jeder Netzebene in einem definierten Toleranzband liegen um einen festen Spannungswert liegen. Z.B. beträgt der Spannungswert in Europa im Niederspannungsnetz 230 V. Der Spannungswert schwankt abhängig von  Last und Einspeisung, so dass die Spannung fortwährend geregelt werden muss.

Speicher

siehe Energiespeicher

Spitzenlast

siehe Grund- Mittel- und Spitzenlast

Starklast

Als Starklastzeitpunkte werden in Deutschland im Allgemeinen die Zeiten beschrieben, in denen die Last über 90% der Höchstlast beträgt. Die Höchstlast lag im Jahr 2008 bei 76,8 GW.

Steinkohleeinheit

Der Begriff Steinkohleeinheit (SKE) wird als Maßeinheit zur Beschreibung des Energieinhalts eines Brennstoffes verwendet. 1 kg SKE entspricht dem Heizwert von 1 kg Steinkohle, d.h. etwa 9,3 MJ oder 8,14 kWh.

Sterbelinie

Die Sterbelinie des heutigen Kraftwerksbestands beschreibt, wann die heute betriebenen Kraftwerke das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben.

Stickoxid

Stickoxide (NOx) entstehen bei Verbrennungsvorgängen, wenn Stickstoff im Brennstoff oder in der Verbrennungsluft mit Sauerstoff reagiert. Stickoxide gelten als Luftschadstoffe und tragen zum Treibhauseffekt bei.

Stirling-Motor

Der Stirling-Motor ist eine Wärmekraftmaschine, in der in einem abgeschlossenen Kolbenraum ein Arbeitsgas wie Luft oder Helium von außen abwechselnd erhitzt und gekühlt wird, um so in einem viertaktigen Arbeitsablauf über ein Kurbelgetriebe mechanische Energie zu erzeugen. So wird die thermische Energie direkt in mechanische Arbeit umgesetzt und über einen Generator elektrischer Strom erzeugt.

Strom

Die Bewegung von elektrischen Ladungsträgern (Elektronen) wird als Strom bezeichnet. In Metallen (leitenden Substanzen) existieren freie Elektronen, die dazu neigen Potentialunterscheide auszugleichen: Die Elektronen fließen von einem hohen Potential (+) zu einem niedrigen Potential (-) und verursachen so einen elektrischen Strom.

Strom (Ampere) = Spannung (Volt) / Widerstand (Ohm)

Strombörse

Zentralisierter Marktplatz auf dem standardisierte Energieprodukte (Strom, Gas, CO2-Zertifikate) gehandelt werden.

Stromeinspeisegesetz

Das Stromeinspeisegesetz war von 1991 bis 2000 der Vorläufer des "Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG)", das am 1. April 2000 in Kraft getreten ist. Das Gesetz regelte die verpflichtende Abnahme und Vergütung von erneuerbaren Energien durch die Energieversorgungsunternehmen.

Stromeffizienz

siehe Energieeffizienz

Stromgestehungskosten

Gesamtkosten für die Erzeugung von einer Einheit Strom.

Stromkennzeichnung

Die Europäische Union hat mit der Binnenmarkt-Richtlinie Elektrizität auch die Einführung der Stromkennzeichnungspflicht beschlossen. Mit der Stromkennzeichnung soll den Endkunden auf der Stromrechnung Auskunft über den Energieträgermix, mit dem der von ihnen bezogene Strom erzeugt wurde, sowie zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (CO2-Emissionen, radioaktive Strahlung) gegeben werden.

Stromspeicher

Oberbegriff für sämtliche Anlagen zur Speicherung von Strom. Die direkte Speicherung von elektrischer Energie ist nur über Spulen und Kondensatoren möglich. Für größere Energiemengen muss elektrischer Strom in eine andere Energieform (chemisch, mechanisch, magnetisch) umgewandelt werden, um eine Speicherung zu ermöglichen.

Stromveredelung

Einkauf und Speicherung von preiswertem Strom in Schwachlastzeiten und anschließende Wiederveräußerung zu Zeiten erhöhten Strompreises.

Systemdienstleistungen

Dienstleistungen zur Gewährleistung eines zuverlässigen Betriebs des Stromsystems. Zu den Systemdienstleistungen zählen:

  • Regelenergie (Primärregelung, Sekundärregelung, Tertiärregelung)
  • Spannungshaltung
  • Ausgleich der Wirkverluste
  • Schwarzstart-/Inselbetriebsfähigkeit
  • Systemkoordination
  • Betriebliche Messungen

Systemkosten der Stromerzeugung

Gesamtkosten des Energiesystems zur Bereitstellung einer definierten Strommenge. 

Teillast

Anlagen zur Stromerzeugung arbeiten dann im so genannten Teillastbetrieb, wenn sie aufgrund äußerer Umstände nicht die optimale Leistung erzeugen.

Läuft zum Beispiel eine Windenergieanlage bei geringen Windgeschwindigkeiten an, arbeitet sie im Teillastbetrieb. Bei hohen Windgeschwindigkeiten, die die maximal mögliche Rotorgeschwindigkeit ermöglichen, arbeitet sie dagegen im Nennbetrieb.

Eine Solarstromanlage arbeitet bei optimalen Bedingungen (Sonnenschein, Südausrichtung, optimaler Anstellwinkel) mit ihrer Nennleistung, bei bewölktem Himmel oder einer nicht optimalen Ausrichtung jedoch im Teillastbetrieb.

Ten-E

Abkürzung für Trans-European energy networks.

Tertiärregelung

siehe Regelenergie

Thermische Kraftwerke

Kraftwerke, die Wärmeenergie in mechanische oder elektrische Energie umwandeln.

Thermisches Kraftwerk

Als thermisches Kraftwerk (oder Wärmekraftwerk) wird ein Kraftwerk bezeichnet, das Wärmeenergie in elektrische Energie umwandelt. Beispiel Kohlekraftwerk: Mithilfe der bei der Kohleverbrennung freigesetzten Wärme wird Wasser verdampft; der Dampf treibt anschließend eine Turbine an, die über einen angeschlossenen Generator Strom erzeugt.

Transformator

Ein Transformator (kurz: Trafo) ist eine elektrische Maschine, die gewöhnlich aus einer oder mehreren Drahtspulen auf einem gemeinsamen Eisenkern besteht. Mit Hilfe von Transformatoren lassen sich elektrische Wechselspannungen erhöhen oder verringern und damit den technischen Erfordernissen des Transports und Gebrauchs anpassen. Für den Transport über große Strecken beispielsweise ist Hochspannung, für die Verwendung in Haushalten Niederspannung erforderlich.

Transmission Code 2007

Netz- und Systemregeln der deutschen Übertragungsnetzbetreiber. Herausgeber ist der Verband der Netzbetreiber (VDN e.V.).

Transparente Wärmedämmung

Unter Transparenter Wärmedämmung (TWD) wird der Einsatz eines lichtdurchlässigen Materials mit guter Wärmedämmung und -speicherung verstanden. Die TWD besteht meist aus wabenförmig strukturierten Kunststoffen. Ein sich hinter der Wärmedämmung befindendes Mauerwerk leitet die Wärme zeitverzögert weiter in den Innenraum. Über eine transparent gedämmte Wand kann auch Sonneneinstrahlung zu Heizzwecken genutzt werden.

Treibhauseffekt

Der Treibhauseffekt (auch Glashauseffekt) beschreibt die Tatsache, dass die Erdatmosphäre zwar die von der Sonne kommende kurzwellige Strahlung passieren lässt, die von der Erdoberfläche abgestrahlte, langwellige Wärmestrahlung aber reflektiert bzw. absorbiert. Das führt zu einer Temperaturerhöhung in der Atmosphäre.

In einem Treibhaus wird eingestrahltes Sonnenlicht am Boden und durch die Pflanzen in längerwelliges Infrarotlicht umgewandelt, welches vom Glas reflektiert wird und das Innere des Treibhauses aufheizt. In der Erdatmosphäre erfüllen Treibhausgase, hauptsächlich Kohlendioxid, eine ähnliche Aufgabe, indem sie Infrarotstrahlung absorbieren, sich dabei aufwärmen und diese Wärme dann an die Umgebung weitergeben. Auf der Erde gibt es zwei Komponenten des Treibhauseffektes: den natürlichen und den anthropogenen (vom Menschen verursachten) Treibhauseffekt.

Treibhausgas

Treibhausgase besitzen die Eigenschaft, von der Erdoberfläche reflektiertes Sonnenlicht zu absorbieren und damit die Atmosphäre zu erwärmen. Dieser Treibhauseffekt ist zunächst Voraussetzung für jedes Leben auf der Erde, da ohne ihn die Durchschnittstemperatur der Erde ca. 33°C unter den derzeitigen Werten liegen würde.

Für den "natürlichen" Treibhauseffekt der Erde sind in erster Linie Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O) verantwortlich. Treibhausgase werden insbesondere bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Heizung, Stromerzeugung, Kfz-Verkehr, Produktionsprozesse) sowie durch landwirtschaftliche Aktivitäten emittiert. Steigende Emissionen dieser Treibhausgase durch menschliche Aktivitäten führen zu einer globalen Erwärmung und weiteren unerwünschten Veränderungen des Klimas.

Turbine

Eine Turbine (lateinisch: turbo = Wirbel, Kreisel) ist eine Strömungsmaschine, die von einer Flüssigkeit, von Dampf oder Gas in Bewegung gesetzt wird. Die dadurch entstehende mechanische Energie wird von einem Generator in elektrische Energie umgewandelt. Turbinen werden in den meisten Kraftwerken zur Stromproduktion eingesetzt.

U-Wert

Der U-Wert (veraltet: k-Wert) wird auch als Wärmedurchgangs-Koeffizient bezeichnet und im Zusammenhang mit Wärmedämmung verwendet. Dieser Wert gibt die Menge der Energie an, die in einer bestimmten Zeit durch ein Bauteil dringt. Der U- bzw. k-Wert wird in Watt pro Quadratmeter angegeben. Je niedriger der Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung.Übertragungsnetz

Höchst-und Hochspannungsnetz.

siehe Höchst- Hoch- Mittel- und Niederspannungsnetz

UCTE: Union for the Co-ordination of Transmission of Electricity

Die UCTE war bis zum 1.7.2009 für die Koordinierung des Betriebs und Netzerweiterungen im europäischen Netzverbund (Zusammenschluss der europäischen Übertragungsnetze) zuständig. Das Übertragungsnetzgebiet der UCTE umfasste die Übertragungsnetze von mehr als 22 Staaten auf dem europäischen Festland. Eigene Verbundsysteme bildeten England, Irland die skandinavischen Staaten sowie Russland.

Heute sind alle diese Verbundsysteme unter der ENTSO-E, dem europäischen Netzwerk der Übertragungsnetzbetreiber, zusammengefasst.

Verbundsystem

In einem synchronen Verbundnetz bzw. Verbundsystem muss die Drehstromübertragung an jedem Punkt in Phase laufen, so wie etwa im europäischen UCTE-Verbundsystem.

Vermaschung

Es gibt verschiedene Stromnetzformen. Beim einfachsten Stromnetz dem sog. Strahlennetz verlaufen die Leitungen von einem Ausgangspunkt (z.B. Umspannstation zur nächsthöheren Spannungsebene) zu verschiedenen Endpunkten (z.B. Stromendverbraucher). Im vermaschten Netz sind verschiedenen Netzknoten miteinander verbunden. So könnten etwa o.g. Start- und Endpunkte eines Strahlennetzes über verschiedene Leitungen verbunden werden. Das Übertragungsnetz ist ein Beispiel für ein Stromnetz sehr hoher Vermaschung.

Verteilnetz

Mittelspannungsnetz, siehe àHöchst-, Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetz

Vollkosten

Mit Vollkosten werden sämtliche Kosten zur Herstellung einer Gütereinheit bezeichnet. Dabei werden sowohl die variablen (Materialkosten/ Brennstoffkosten etc.) als auch die kapitalgebundenen Kosten und andere fixe Kosten (festes Personal, Forschung, …) berücksichtigt.

Wandlungseinheit

Eine (Energie-) Wandlungseinheit ist eine Einheit von Bauteilen zur Umwandlung von Energie­formen. So wird z.B. bei Pumpspeicherwerken über Turbine und Generator die Höhenenergie des Wassers in elektrische Energie gewandelt.

Wärmespeicher

Oberbegriff für sämtliche Stoffe und Materialien die als Wärmeträger fungieren. Wärme kann darin in sensibler, latenter oder chemischer Form gespeichert werden.

Wasserkraft

Wasserkraft bezeichnet die Gewinnung von Energie aus fließendem Wasser mit Hilfe von Wasserrädern oder Wasserturbinen. Somit gehört Wasserkraft zu den regenerativen Energiequellen.

Wasserkraftwerk

In einem Wasserkraftwerk wird die Bewegungsenergie des Wassers, die indirekt durch Solarenergie entsteht, zur Stromerzeugung genutzt. Das Wasser setzt eine Turbine in Bewegung, die dann einen Generator zur Stromerzeugung antreibt.

Dabei wird die Wasserkraftnutzung im Binnenland in folgende drei Bereiche unterteilt:

  • Laufwasserkraftwerke (Flusskraftwerke) 
  • Speicherwasserkraftwerke (Talsperren, Stauseen)
  • Pumpspeicherkraftwerke

Bei der Meeres-Wasserkraftnutzung, die sich größtenteils noch in der Phase der Forschung und Entwicklung befindet, ist im wesentlichen zwischen den folgenden Möglichkeiten zu unterscheiden:

  • Meeresströmungskraftwerke
  • Gezeitenkraftwerke
  • Wellenkraftwerke

Watt

Watt (W) oder ein Vielfaches davon, zum Beispiel Kilowatt (kW) und Megawatt (MW), ist die Einheit der elektrischen Leistung:

  • 1 kW = 1.000 W
  • 1 MW = 1.000 kW

Unter Leistung versteht man die pro Zeit umgesetzte Energie, also die pro Zeit verrichtete Arbeit, verbrauchte Strommenge oder zugeführte Wärmemenge.

Wechselrichter

Ein Wechselrichter ist ein Gerät zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom. Ein Wechselrichter wird beispielsweise bei Photovoltaik-Anlagen benötigt, damit der von Solarzellen erzeugte Gleichstrom für die Einspeisung in das öffentliche Elektrizitätsnetz in Wechselstrom umgewandelt werden kann.

Wechselstrom

Wechselstrom - auch AC (Abkürzung für "alternating current") genannt - ist Strom, der periodisch seine Richtung verändert. Strom, der im Haushalt verwendet wird, wechselt beispielsweise seine Richtung 50 Mal pro Sekunde (50 Hz).

Windenergie

Windenergie ist eine erneuerbare Energie, deren kinetische Energie historisch als mechanische Energie in Windmühlen zum Antrieb von Mahlsteinen und Schöpfrädern genutzt wurde und heute in Windenergieanlagen zur Stromerzeugung dient. Windenergieanlagen können sich an Land (Onshore) oder im Meer (Offshore) befinden.

Wirkleistung

siehe Leistung

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad beschreibt allgemein das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand (Energieertrag zu Energieeinsatz). Der Wirkungsgrad gilt als allgemeines Maß für die Wirksamkeit eines Energieumwandlungsprozesses. Der theoretisch mögliche Wert von 1 bzw. 100 %  kann in der Praxis nicht erreicht werden, weil bei allen Vorgängen Energie durch Wärme oder Reibung in thermische Energie umgewandelt wird.

Wärmebrücke

Unter einer Wärmebrücke wird eine Schwachstelle in einer Baukonstruktion mit deutlich größerem Wärmeverlust im Vergleich zu den angrenzenden Bereichen verstanden. Häufig befinden sich Wärmebrücken beispielsweise an Fensterrahmen und Balkonen.

Wärmedämmung

Die Wärmeübertragung durch die Gebäudehülle und damit der Ausgleich zwischen Raumtemperatur und Außentemperatur kann durch Wärmedämmung verzögert werden.

Die Wärmedämmwirkung beruht dabei auf der geringen Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen. Dies wird z. B. durch den Einschluss von Luft in porenreichen Materialien erreicht. Es bestehen große Unterschiede in der Wärmeleitfähigkeit von Baumaterialien und Dämmstoffen. Bezogen auf die gleiche Außenfläche muss z. B. eine Betonwand 158 cm dick sein, um dieselbe Wärmedämmung zu erreichen wie eine 3,4 cm dicke Wand aus Kork.

Wärmekapazität

Die Wärmekapazität beschreibt die Wärmespeicherfähigkeit eines Körpers.

Wärmeleitfähigkeit

Die Wärmeleitfähigkeit ist eine Kenngröße für die Dämmwirkung eines Baustoffs in W/(m2K). Sie gibt die Wärmemenge an, die in einer Stunde durch einen Quadratmeter einer einen Meter dicken Schicht eines Stoffes bei einem Temperaturunterschied von einem Kelvin hindurchgeht.

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe ist eine Maschine, mit der das Temperaturniveau von Wärme unter Aufwand von Arbeit (z.B. elektrischer Energie) erhöht werden kann. Dabei entzieht sie einem Medium, z.B. der Umgebung (Luft, Wasser oder Erdreich) Wärme, die nach der Erhöhung ihres Temperaturniveaus z.B. zur Raumheizung und Warmwasserbereitung nutzbar ist.

Im Prinzip funktioniert die Wärmepumpe wie ein Kühlschrank, der den Lebensmitteln im Inneren Wärme entzieht und diese dann auf der Rückseite an den Raum abgibt.

Wärmeschutzverordnung

Die "Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden" (Wärmeschutzverordnung) wurde am 1.2.2002 aufgehoben und durch die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) ersetzt.

Die bisher existierende Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagen-Verordnung sind nun in der EnEV zusammengefasst worden und regeln die Anforderungen, die ein Neubau beim Wärmeschutz mindestens erfüllen muss.

Wärmetauscher

Ein Wärmetauscher ist ein Apparat, mit dem Wärmeenergie von einem Medium an ein anderes übertragen werden kann. Die Medien können dabei flüssig oder gasförmig sein.

Wärmetauscher werden beispielsweise in Systemen zur kontrollierten Raumlüftung eingesetzt. Die Wärme der verbrauchten Raumluft wird an die kältere Frischluft übertragen. So wird der Wärmeverlust reduziert.

Wärmeträger

Als Wärmeträger wird ein Medium bezeichnet, welches Wärme transportiert. Fernwärme beispielsweise wird von einem Wärmeträgermedium (in der Regel Warmwasser oder Wasserdampf) über ein Leitungsnetz vom produzierenden Kraftwerk zum Endverbraucher transportiert. Dabei werden leistungsfähige und gut gedämmte Rohrsysteme genutzt.

Zyklenfestigkeit

Je zyklenfester eine Batterie ist, desto höher ist die Anzahl möglicher Be- und Entladungen (Speicherzyklen) ohne merkbaren Verlust an Speicherleistung.