Thesenpapier Standortfaktoren für die Nutzung der Systemlösung Power to Gas

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Thesenpapier Standortfaktoren (Stand Juni 2012)

Zusammenfassung des Thesenpapiers:
Sowohl im Hinblick auf einen zukünftig wirtschaftlichen Betrieb des Power-to-Gas-Konzepts als auch im Hinblick auf dessen Nutzen für das Gesamtenergiesystem ist die Wahl des Standorts für die Komponenten Wasserelektrolyse und Methanisierung von besonderer Bedeutung.

Im Hinblick auf die Zielsetzung, mit Hilfe der Systemlösung Power to Gas nicht-integrierbare Stromproduktion aus fluktuierenden erneuerbaren Energien nutzbar zu machen, ist für die Wasserelektrolyse (und ggf. für die nachgeschaltete Methanisierung) die Nähe zum erneuerbaren Stromerzeuger entscheidend. Sinnvoll sind insbesondere Standorte in unmittelbarer Nähe zu Einspeisepunkten im Stromnetz, an denen große Leistungen aus fluktuierender erneuerbarer Stromerzeugung eingespeist werden und in deren räumlicher Nähe zugleich eine geringe Last auf der Nachfrageseite auftritt.

Entsprechende Standorte können z.B. Anlandepunkte der Stromleitungen aus Offshore-Windparks sein. Die Nutzung des Power-to-Gas-Konzepts an diesen Standorten könnte dazu beitragen, langfristig Engpässe im Stromnetz zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Gleichzeitig ist jedoch zu betonen, dass die Nutzung des Power-to-Gas-Konzepts den erheblichen Ausbaubedarf in den deutschen Stromnetzen nicht ersetzt.