Energiepark Mainz

Die vier Partner Stadtwerke Mainz AG, Siemens AG, Linde AG und die Hochschule RheinMain wollen gemeinsam bis zum Jahr 2015 eine bis zu 6 MW_el leistungsstarke Elektrolyseanlage zur Aufnahme von überschüssiger Windenergie im Wirtschaftspark Mainz-Hechtsheim errichten. Der produzierte Wasserstoff wird vor Ort kurz zwischengespeichert und dann verschiedenen Anwendungen - Industrie, Mobilität, Rückverstromung - zugeführt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie finanziell gefördert.

Projektziele

  • Lokale Netzintegration erneuerbarer Energien durch Speicherung fluktuierender Stromeinspeisung und Erbringung von Systemdienstleistungen im Stromnetz durch verschiebbare Last (u.a. Regelenergie)
  • Entwicklung eines innovativen Steuer- und Regelungskonzeptes unter Berücksichtigung der Windprognose, der Preisentwicklung am Strommarkt sowie den Erfordernissen des Wasserstoffmarkts bzw. Erdgasnetzes
  • Entwicklung, Erprobung und Einsatz von innovativen Technologien bei der Produktion von Wasserstoff durch Wasserelektrolyse
  • Errichtung & Fertigung der Elektrolyse bis 2014
  • Inbetriebnahme der Forschungsanlage bis 2015

In der folgenden Tabelle sind die wesentlichen Daten zum Projekt zusammengestellt.

ProjektnameEnergiepark Mainz
KategorieForschung und Entwicklung
Betriebszustandin Betrieb
Einweihung2015
Eingangsleistung Strommax. 6 MW_el, 3 x Elektrolyseure mit jeweils 2 MW
H2-ProduktionPEM-Elektrolyseur, Durchsatz: max. 1.000 Nm³/h
SNG-Produktionkeine
Abwärmenutzungkeine
StandortWirtschaftspark Mainz-Hechtsheim