EXYTRON Demonstrationsanlage

Das Ziel des Projekts war die Konstruktion einer dezentralen, autarken Power-to-Gas-Anlage, die durch CO2-Rückführung aus den Abgasen der Methan-Verbrennung unabhängig von anderen CO2-Quellen ist. Diese bereits in Betrieb genommene Anlage dient als Teststrecke für die marktfähigen Anlagen, die 2016 in verschiedenen kommerziellen Pilotprojekten eingesetzt werden sollen.

Der im Elektrolyseur entstehende Wasserstoff wird mit dem aus den eigenen Abgasen zurückgeführten CO2 im gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Katalyse e. V. an der Universität Rostock entwickelten Katalysatormodul in Methan umgewandelt. Mit dem Einsatz dieses patentierten Systems wird die dezentrale Anwendung der Power-to-Gas-Technologie möglich, unabhängig von einem Standort nahe einer CO2-Quelle. So kann auch die gesamte im System entstehende Wärme direkt beim Verbraucher z. B. für Heizung und die Warmwasser-Versorgung genutzt werden. Diese dezentrale Anwendung ermöglicht einen Wirkungsgrad von bis zu 80% der regenerativ erzeugten Energie bei optimaler Wärmenutzung.

Es wird zudem Erdgas verbrannt ohne jede Emission von CO2. Das Gas wird als Wertstoff wiederverwendet. Durch eine spezielle Modifizierung der Verbrennung entstehen zudem auch keine Stickoxide, die ebenfalls eine erhebliche Belastung der Umwelt darstellen.

In der folgenden Tabelle sind die wesentlichen Daten zum Projekt zusammengestellt. 

ProjektnameEXYTRON Demonstrationsanlage
KategoriePilotprojekt
Betriebszustandin Betrieb
GrundsteinlegungMärz 2015
Eingangsleistung Strom21 kWel
H2-Produktion4 nm³/h
SNG-Produktion1 nm³/h
AbwärmenutzungErfassung/Messung der entstehenden Wärme, Nutzung zur Raumheizung und Warmwasser-Erzeugung
StandortRostock

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