H2-Forschungszentrum der BTU Cottbus

Das Wasserstoff-Forschungszentrum der BTU Cottbus unter der Leitung des Lehrstuhls Kraftwerkstechnik bündelt die Aktivitäten im Bereich der Wasserstofftechnologie und stellt sich damit den Herausforderungen der zukünftigen Energiewirtschaft. Es vereint eine Vielzahl von Forschungsschwerpunkten und ermöglicht neue und zukunftsweisende Themen der Energieversorgung an der BTU Cottbus zu untersuchen.

Quelle: BTU Cottbus

Zu den Themen des Forschungszentrum gehört die gesamte Technologiekette, über die Wasserstofferzeugung mittels Elektrolyse, die Wasserstoffspeicherung und dessen Umwandlung sowie die Untersuchung unterschiedlicher Nutzungskonzepte der Produktgase.

Schwerpunkte sind außerdem:

  • Entwicklung von Energiespeicherkonzepten im Kontext mit konventionellen, flexiblen Kraftwerken und der Nutzung von Überschussenergien aus PV und Windenergieanlagen
  • Entwicklung von Hybridkraftwerken für den dezentralen Einsatz zur Speicherung von Überschussenergien aus regenerativen Energien
  • Entwicklung von Speicherkomponenten unter Einbeziehung von Elektrolyseuren und Katalyseanlagen
  • Modellierung und Simulation
  • Öffentlichkeitsarbeit zu erneuerbaren Energien
  • Ressourcenbildung, Ausbildung und Lehre

Am 16. September 2010 wurde der Grundstein für das Wasserstoff-Forschungszentrum gelegt, welches am 04. Juni 2012 eröffnet und gemeinsam mit einer 60 bar Druckelektrolyseanlage feierlich in Betrieb genommen wurde.

In der Druckelektrolyseanlage erfolgt eine Komplexerprobung und Optimierung der Wasserstofferzeugung aus fluktuierender Windenergie mittels Druckelektrolyse und Speicherung der Produktgase.

Das Projekt wird durch die Investionsbank des Landes Brandenburg (ILB), das Land Brandenburg, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Europäische Union - Europäischer Fonds für Regional Entwicklung (EFRE) gefördert.

In der folgenden Tabelle sind die wesentlichen Daten zum Projekt zusammengestellt.

ProjektnameKomplexerprobung und Optimierung der Wasserstofferzeugung aus fluktuierender Windenergie mittels Druckelektrolyse und Speicherung der Produktgase
KategoriePrototypanlage im Technikumsmaßstab
Betriebszustandin Betrieb
Einweihungseit 3. Quartal 2012
Eingangsleistung Strom145 kW_el
H2-Produktionca. 20 Nm³/h bei einer Stromdichte von etwa 0,4 A/cm² (100%  des Auslegungszustandes)
ca. 30 Nm³/h bei einer Stromdichte von etwa 0,6 A/cm² (150%  des Auslegungszustandes)
SNG-Produktionkeine
CO2-Quellekeine
Abwärmenutzungkeine
StandortWassertoff-Forschungszentrum Brandenburgische Technische Universität Cottbus