Gemeinsame Forschungsarbeit

Forschungskooperation für Wasserstoff im Fernleitungsnetz

Die Fernleitungsnetzbetreiber Ontras, GRT Gaz und GRT Gaz Deutschland wollen gemeinsam an Geschäftsmodellen für den Transport von Wasserstoff in ihren Netzen forschen, berichtet der Branchendienstleister Energate.

Die drei Unternehmen aus Deutschland und Frankreich haben dazu eine Absichtserklärung zur Verbesserung des Wissensaustauschs unterzeichnet, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung. Ziel der Vereinbarung sei es, Grundsätze festzulegen, auf deren Grundlage die Partner bei zwei Projekten zusammenarbeiten werden.
 

Gemeinsame Forschungsarbeit in zwei Projekten


Das erste Projekt betrifft einen Gasfilter, der Methan und Wasserstoffverbindungen aus einem gemischten Gasstrom abtrennt. Ziel sei es, einen Pilotmembransatz zum Abtrennen von Wasserstoff aus Wasserstoff-Erdgas-Gemischen zu bauen. Die ersten Tests unter Federführung der Ontras sollen noch in diesem Jahr beginnen.

Das zweite, von GRT Gaz geleitete Projekt umfasst das Durchführen von Leckagetests an der Ausrüstung von Erdgassystemen. Die Prüfstände dafür sind Teil des europäischen Projekts "FenHYx", das der Wasserstoff-Forschung gewidmet ist. Sie werden im Jahr 2020 vom GRT-Gaz-Forschungszentrum RICE (Research and Innovation Center for Energy) gebaut.

Zur Originalmeldung: hier