PTX Allianz fordert: Zwölf Jahre Befreiung der EEG-Umlage für PTX Strom

Mehrerlöse aus CO2-Bepreisung sollte für Befreiung der EEG-Umlage des Strom zur Herstellung gasförmiger und flüssiger synthetischer Energieträger eingesetzt werden.

Der Branchendienstleister energate berichter: Nach den Vorstellungen der PTX Allianz sollten die Mehrerlöse aus der CO2-Bepreisung dafür genutzt werden, Strom, der zur Herstellung gasförmiger und flüssiger synthetischer Energieträger eingesetzt wird, für zwölf Jahre von der EEG-Umlage zu befreien. Das würde den Markthochlauf sogenannter PTX-Anlagen anschieben, schreibt das Bündnis in einem Positionspapier, das die beteiligten Unternehmen vor Weihnachten veröffentlicht haben.

Die Allianz begrüßt, dass es inzwischen eine intensive politische Debatte über die Entwicklung und Nutzung synthetischer Energieträger gibt. Diese werden nach Ansicht der beteiligten Unternehmen nicht nur bei der Verkehrswende, sondern auch im Energiesektor, im Gebäudebereich und in der Industrie künftig eine wichtige Rolle spielen. Schon im April hatten sie daher ein Markteinführungsprogramm für Power-to-X-Technologien vorgeschlagen. Dieses sieht in einem Zeitraum von fünf Jahren die Ausschreibung von PTX-Anlagen mit einer elektrischen Kapazität von 5.000 MW vor. Je die Hälfte soll dabei auf Power-to-Gas- sowie auf Power-to-Liquid-Anlagen entfallen (energate berichtete), so der Vorschlag der Allianz, der unter anderem Audi, BP und Uniper angehören.

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