Hydrogen Day 2019

CO2-freier Wasserstoff kann günstiger hergestellt werden als bislang angenommen

Das Potenzial von Wasserstoff in einer kohlenstoffarmen Wirtschaft war das Thema einer Konferenz des Mannheim Institute for Sustainable Energy Studies (MISES) der Universität Mannheim, in Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Zentrum für Hydrogen.Bavaria (H2.B) auf dem Energie Campus Nürnberg.

Bei der Suche nach Alternativen zu CO2-intensiven fossilen Brennstoffen besitzt Wasserstoff ein erhebliches Potenzial. Das Gas bietet eine Energieplattform für viele Anwendungen, dar­unter als Kraftstoff für den Verkehr, Ausgangsbrennstoff in der chemischen Industrie und Energiespeicher für die Stromerzeugung. Während Wasserstoff durch verschiedene Prozesse gewonnen werden kann, hat eine Erzeugung aus erneuerbarem Strom über ein Power-to-Gas-Verfahren den Vorteil, dass der Wasserstoff frei von Kohlendioxidemissionen ist. Bislang wurde eine solche Erzeugung von Wasserstoff jedoch als zu teuer angesehen.

Über das Potential und den jüngsten Kostenrückgang von alternativen Antrieben wie Wasserstoff-Brennstoffzellen diskutierten während der Nürnberger Konferenz Mitte Oktober namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Hubert Aiwanger, Bayerischer Staats­minister für Wirtschaft, Landes­entwicklung und Energie sagte, die bayerische Regierung sei bestrebt, alternative Antriebe einschließlich Wasserstoff-Brennstoffzellen zu unterstützen und plane den massiven Netzausbau von Wasserstoff-Tankstellen.

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