Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW)

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Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gehört zu den renommierten Forschungsinstituten auf den Gebieten Photovoltaik, Energiesystemanalyse, regenerative Brennstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. An den drei Standorten Stuttgart, Ulm und Widderstall sind derzeit rund 180 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker beschäftigt. Sie erwirtschaften einen Umsatz von über 20 Millionen Euro.

Im Fachgebiet Regenerative Energieträger und Verfahren (REG) am Standort Stuttgart werden neue Technologien - vor allem zur Herstellung von Erdgassubstitut (SNG), Wasserstoff und Synthesegas - entwickelt und im Labor erprobt. Neben der Brennstoffreformierung und der Erzeugung biomassestämmiger Synthesegase durch Vergasung/Pyrolyse sind die Gasreinigung, Gaskonditionierung sowie die Kraftstoffsynthese wichtige Aufgabengebiete. Zielsetzung bei der Gasprozesstechnik ist die Erzeugung eines brennstoffzellentauglichen Gases, eines Brenngases für die konventionelle Verstromung bzw. eines konditionierten Synthesegases zur Kraftstofferzeugung sowie die Gasaufbereitung zur Einspeisung in das Erdgasnetz.

Die Schwerpunktthemen des Fachgebiets sind:

Innovative Speicherkonzepte für regenerativ erzeugten Strom ("Power to Gas")

Thermochemische Konversion biogener Ressourcen

Brennstoff-Reformierung /-Synthese

Im Rahmen des Verbundprojektes "Power to Gas" wird die Errichtung und der Betrieb einer Forschungsanlage zur Speicherung von erneuerbarem Strom als erneuerbares Methan im 250 kWel-Maßstab am Standort Stuttgart realisiert.

Das, durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geförderte Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wurde 2011 gestartet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Plattform

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat 2011 die Strategieplattform Power to Gas ins Leben gerufen, um die Systemlösung Power to Gas weiter zu entwickeln, einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und mit Entscheidungsträgern über den zukünftigen Einsatz zu beraten. Heute ist die Technologie marktreif und viele aktuelle Studien belegen ihr großes Potenzial für den Klimaschutz und eine erfolgreiche Energiewende.

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